Gestern Abend war ich mit den Mädels bei dem Konzert von JAMARAM in der Alten Mälzerei.
Das Konzert war sehr gut besucht und nach den Vorbands Unlimited Culture und Jah Chango war es in der Mälze schon so heiß, dass man schwitzte.
Als Jamaram uns dann noch mehr einheizte, bekamen wirklich alle den Schweißanfall ihres Lebens.
Trotz der feuchtfröhlichen Angelegenheit war das Konzert eines der Besten, auf dem ich je war (und das nicht nur, weil der Drummer unglaublich heiß ist- ja Sophi, du kannst ihn haben!). Der Titel des heutigen Posts kommt übrigens auch von T-shirt des Drummers, worauf "Harlem joue au basket" stand.
Da ich das Glück habe in Bayern zu studieren, dem Bundesland mit den meisten gesetzlichen Feiertagen Deutschlands, habe ich über Ostern von Gründonnerstag bis zum kommenden Dienstag frei.
Nur musste in diesem Jahr die traditionelle Osternacht und das familiäre Osterfrühstück leider ausfallen, denn Marie und ich hatten einen Plan.
Es sollte nach Clermont-Ferrand gehen. Clermont-Ferrand- Die Stadt, in der wir ab September fast ein ganzes Jahr verbringen, studieren und leben werden.
Unser Plan mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Clermont zu kommen, löste sich in Luft auf, als wir die Preise für Flug/Zug am Osterwochenende sahen. Der Plan wurde zum Roadtrip als mein Vater sein Auto zur Verfügung stellte, wofür wir ihm sehr sehr dankbar sind :*.
Am Gründonnerstag kamen wir leider erst um 9 Uhr morgens in die Puschen, standen 3 Mal Eeeeeewwwiiigggggkkeeeeiiiiittttteeeeeennnnnn im Stau und kamen nach der Strecke von circa 1000 km erst um halb 10 Uhr abends an.
Obwohl wir uns so gut wie gar nicht bewegt hatten, waren wir richtig kaputt.
Zur Fahrt lässt sich nur soviel sagen:
Man sollte in Deutschland tanken (am billigsten).
Man sollte in der Schweiz oder in Frankreich aufs Klo gehen (umsonst).
Man sollte die Richtgeschwindigkeit auf den deutschen Autobahnen überschreiten, weil man in Frankreich und in der Schweiz einschläft.
Gute Radiosender gibt es in der Schweiz leider nicht viele.
Neues Lieblingslied:
Als wir dann endlich ankamen, wurden wir in der WG meiner Freundin aus dem Jahrgang über uns schon ungeduldig erwartet. Die Mädels hatten drei super gute Quiche für uns gemacht.
Nach dem Abendessen fielen wir ziemlich früh ins Bett und schliefen am nächsten Tag auch erstmal aus.
Vollkommen ausgeschlafen, gingen wir am Freitag erstmal zur Boulangerie direkt gegenüber von der 4er-WG. Ich sollte vielleicht erwähnen, dass wir unsere Reise nicht ganz ohne Hintergedanken gemacht haben was die Wohnung meiner Freundin betrifft.
Wir, Julia, Catherine, Marie und ich, haben uns schon seit Längerem in den Kopf gesetzt in Frankreich zusammen zu wohnen und dafür wäre die WG natürlich perfekt. Die Mädels, die jetzt darin wohnen hatten absolut nichts dagegen und gaben uns die Nummer vom Vermieter, mit dem wir das Ganze noch abklären müssen. Aber wir sind optimistisch.
Nachdem wir Crêpes und Galettes zu Mittag gegessen hatten, ging es mit Maries Freundin Camille auf Stadtbesichtigung.
Zuerst jedoch in die Uni, in der wir die meiste Zeit nächstes Semester verbringen werden. Da sie uns aber an eine altes, gruseliges Internat erinnerte, wollten wir schnell wieder raus.
In Clermont gibt es eine wirklich schöne Kathedrale aus Vulkanstein und auch sonst sind viele Häuserfassaden aus diesem Material, weil Clermont inmitten einer Vulkanlandschaft liegt.
Die Altstadt von Clermont ist auch sehr schön.
Später trafen wir uns noch mit drei netten Französinnen aus unserem Jahrgang und abends gingen wir mit Camille und ihren Freunden in eine Bar.
Am Samstag wollten wir die herrliche Natur um Clermont-Ferrand bewundern und fuhren durch grüne Wiesen, vorbei an schneebedeckten Bergen, hin zum Lac Chambon.
Nachdem wir nachmittags wieder zwei super liebe Französinnen aus dem Studium kennengelernt hatten, entschieden wir uns abends im Kino den Film "Qu´est-ce qu´on a fait au bon dieu" anzuschauen.
Der Film ist wirklich richtig gut und super witzig.
Am Sonntag fuhren wir schon um 7 Uhr in der Früh los und kamen, ohne Stau, happy über unseren Roadtrip um 5 Uhr nachmittags zuhause an.
Das nächste Jahr in Clermont kann kommen... und wir freuen uns drauf!
Gestern ging es mit den Mädels in die Bar 13 (Link zur Website),wo man montags immer Karaoke singen kann. Um die Leute in Sangeslaune zu bringen, gibt es montags immer ein Special, bei dem man 2 Cocktails für nur 6 € bekommt.
Ein bisschen davon angeheitert, kann man aus einer riesigen Songauswahl auswählen, was man denn zum Besten geben will.
Zu meinen favourites zählten:
Phänomen von Helene Fischer
Alles aus High School Musical Teil 1-3
Need you now von Lady Antebellum
uund Whole Again von Atomic Kitten
Am Anfang schämt man sich schon ein bisschen vor lauter Fremden irgendein Lied zu singen, bei dem man oft merkt, dass man doch nur den Refrain kann. Aber nach dem ersten Song ist die Hemmschwelle weg und man hat richtig Spaß.
Außerdem bekommt jeder Sänger einen gratis Shot!
Für eine gute Grundlage sorgt davor das kostenlose Nudelbuffet (für arme Studenten)im Carlitos.
1. Die 12 ist meine Lieblingszahl.
Ich habe am 12.12 Geburtstag und auch meine Trikotnummer beim Volleyball war jahrelang die Nummer 12 und hat mir immer Glück gebracht.
2. Ich wollte immer Arielle sein.
Ich konnte früher oft Stunden in der Badewanne verbringen. Meine Mama versuchte mich immer raus zu bekommen mit der Begründung, Baden sei schlecht für die Haare. Aber ich entgegnete ihr: "Arielle kann das auch."
3. Ich war früher ein Tierquäler.
Das hört sich schlimmer an als es eigentlich war. Ich liebe und habe schon immer Tiere geliebt. Nur habe ich zum Beispiel unserer Katze meine Liebe gezeigt, indem ich sie durch die Gegend geschleift und fast erdrückt habe.
4. Ich habe panische Angst vor Krähen.
Seit ich Alfred Hitchcocks "The Birds" gesehen habe, kann ich keinem schwarzem Vogel mehr auf weniger als 50m begegnen. Krähen sind einfach Furcht einflößend und ich bin ein kleiner Schisser.
5. Ryan Gosling ist einfach nur hot.
Keine nähere Erklärung notwendig.
6. Ich bin seriensüchtig.
The Vampire Diaries, Pretty Little Liars, Hart of Dixie, New Girl, 2 Broke Girls, The Carrie Diaries, Revenge, Reign, The Originals, The O.C...
Ich könnte die Liste endlos weiterführen.
7. Ich singe unter der Dusche.
Ok wer nicht? Aber um ehrlich zu sein: Ich singe auch außerhalb der Dusche!
8. Ich lache oft länger über meine eigenen Witze als Andere.
Bitter aber wahr.
9. Ich habe eine kleine Zwangsneurose.
Diese wurde bisher noch von keinem Therapeuten, aber meinen besten Freundinnen bestätigt. Bei mir hat eigentlich alles seine Ordnung und wehe dem, der sie zerstört.
10. Ich lache wie ein Esel.
Dieser Fakt wurde mir sogar schon von einem Dänen bestätigt, in wessen Landessprache das Wort Esel die gleiche Bedeutung hat wie im Deutschen.
11. Ich bin ein Immerschläfer.
Wenn ich könnte, würde ich den ganzen Tag verschlafen.
12. Ich bin ein Ballsportmädchen.
Sportarten wie Turnen, Tanzen oder (gaanz schlimm) rhythmische Sportgymnastik verfolgten mich mit Grauen in meiner Schulzeit. Ich liebe Sport, bei dem man weder gut aussehen muss, noch richtig merkt, dass man Sport macht. Weder Ballet noch Joggen war jemals mein Fall. Volleyball und Kickbox-Aerobic zählen momentan zu meinen Favoriten.
Am Montag Abend fuhren wir, ich und mein Freund, von München aus mit dem Nachtzug gute acht Stunden nach Venedig.
Das Ganze dauert so lange, weil der Zug bei jeder kleinen Haltestelle hält und 100 Mal ein Wagon ab- oder angekoppelt wird, was wirklich nervig ist.
Außerdem bin ich eigentlich jemand, der überall schlafen kann, aber in dem Zug ist es mir wirklich schwer gefallen.
Der Nachtzug an sich ist eine gute Sache und wir haben uns sagen lassen, dass es auch einen gibt, der nur fünf Stunden braucht.
In Venedig angekommen, wollten wir mit unseren Rucksäcken erstmal ins Hotel. Noch ein kleiner Tipp: Venedig ist viel angenehmer mit einem Rucksack, weil die 400 kleinen Brücken mit Treppen und das Kopfsteinpflaster ist sicherlich nervig mit einem Trolli.
Wir hatten Glück, dass wir am Bahnhof zwei Mädels getroffen haben, die ihr Vaporetto- Ticket loswerden wollten. Der Wasserbus ist nämlich regulär super teuer (60min =7€) und mit dem Gepäck wollten wir auch nicht unbedingt laufen.
Unser Hotel hieß "Casa Nicoló Priuli" (Link zum Hotel) und liegt sehr nahe am Markusplatz.
Das Zimmer hatten wir super günstig bei Travel24 gebucht und waren wirklich mehr als zufrieden.
Historisches Mobiliar und venezianisches Palazzo-Feeling gehören zum Programm.
Unser Zimmer
Der Frühstücksraum
Nachdem wir ein bisschen ausgepackt und uns frisch gemacht hatten, entschlossen wir uns einfach mal auf Entdeckungstour zu gehen.
In zwei Minuten waren wir am Markusplatz.
Dann an der Rialtobrücke.
Und dann gab´s noch ein Eis. Die Eisdiele unseres Vertrauens liegt ein paar Meter von der Rialtobrücke entfernt. Das Eis kostet hier leider auch 1,50€ aber dafür bekommt man auch eine riesige Kugel.
Venedig ist einfach super teuer. Für ein normales Abendessen für 2 Personen zahlt man locker 40€. Mein einziger Tipp ist, dass man sich ein Lokal abseits der Sehenswürdigkeiten im Viertel Dorsoduro, Santa Croce oder Cannaregio sucht.
Am Mittwoch besuchten wir vormittags den Fischmarkt an der Rialtobrücke.
Für mich als Fischhasser der absolute Horror, aber irgendwie doch sehenswert.
Danach kam das Highlight unseres Trips. Eine Gondelfahrt.
Ich hatte Domi diese zum Geburtstag geschenkt, natürlich nicht ganz uneigennützig.
"Gondole, Gondole" gehört zu Venedig einfach dazu und mit 50€ dafür haben wir ein Schnäppchen gemacht, weil man gerne bis zu 100€ zahlen kann.
Beim Gondel fahren auch drauf achten, dass man nicht an den Sehenswürdigkeiten losfährt und ruhig ein bisschen mit den Gondolieren handeln.
Die Gondoliere geben einem auch eine kleine Führung durch die Gassen von Venedig. Wir fuhren am Haus von Marco Polo und dem des berühmten Verführers Casanova (Film mit Heath Ledger absolut empfehlenswert; Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=rSt1NFGgVUs) vorbei.
Nachmittags gings noch in den Dogenpalast und ins Museo Correr.
Es gibt ein Kombiticket für alle Museen am Markusplatz, für das Studenten nur 10€ zahlen.
Nach dem Dogenpalast hat es uns aber eigentlich schon an Bildung gereicht und wir sind nur noch in das Museum, weil ich die neuen Sissi-Appartments sehen wollte.
Unseren letzten Abend in Venedig verbrachten wir am Meer beim Markusplatz.
Am Donnerstag verbrachten wir die Zeit bis unser Zug fuhr mit einem Stadtbummel.
Zuerst ging es zur Basilica di Santa Maria della Saltue.
Danach über die Ponte dell´Academia.
Venedig ist eine wunderschöne, einzigartige Stadt. Unsere Reise war jeden Cent wert.
Berlin, die Stadt der Vielfalt und die Stadt der alternativen Lebensweise. Berlin zieht jeden vom ersten Moment an in seinen Bann. Wie es Adidas in seiner Werbung
formuliert:
"Berlin, ich lass dich geschehen."
Denn Berlin kann man nicht aufhalten.
Für mich heißt Berlin seit August letzten Jahres immer ein Wiedersehen mit meiner liebsten Leni.
Deshalb habe ich mich auch dieses Wochenende wieder wahnsinnig auf Berlin gefreut.
Umso mehr noch, weil Berlin dieses Wochenende für das Wiedersehen der vier besten Freundinnen der Geschichte stand.
Mit Meinfernbus.de (für nur 44€ hin und zurück) ging es für Lini, Sophi und mich am Freitag ganz früh los. Mit einer kleinen Verspätung kamen wir um halb drei in Berlin an. Erstmal zu Primark (Walther-Schreiber-Platz)! Mit unseren Taschen kämpften wir uns durch die Gänge und beseitigten alles was zwischen uns und den enorm billigen Klamotten stand.
Völlig erschlagen von der Kleidungsekstase verbrachten wir einen gemütlichen Abend bei Leni mit unserem Standardgericht Nudeln mit Pesto, einer spannenden Folge Pretty Little Liars und dem Gefühl von alten Zeiten.
Samstag morgen klingelte mein Wecker schon um 5.15 (sorry nochmal) aber Aufstehen! hieß es dann erst um 9 Uhr.
Den Vormittag verbrachten wir in der Markthalle in Kreuzberg.
In der Markthalle gibt es für jeden Geschmack etwas zu essen, vor allem (so wie beinahe überall in Berlin) viel für Vegetarier und Veganer. Außerdem guten Kaffee und (ganz nach unserem Geschmack) einen Fotoautomaten.
Nach der Markthalle schlenderten wir im Regen durch Berlin bis zur East-Side-Gallery.
Ein kleines Mittagessen gönnten wir uns in "Dresden". Einem süßen Restaurant in der Dresdener Straße.
Nachmittags besuchten wir den Fashion Circus. Einen Designermarkt, auf dem junge Designer ihre Werke vorstellen. Die Sachen waren wirklich alle richtig gut gemacht. Vom Schmuck aus Schrauben bis hin zu von Kindern bemalten Tshirts war alles dabei. Die Kleider waren alle selbst per Hand gemacht und daher richtige Unikate und natürlich viel günstiger wie von einem großen Modelabel.
Auch die Location war absolut trendy, Eintritt war kostenlos und der Markt war definitiv einen Besuch wert.
Abendessen waren wir in einem Restaurant in Mitte namens Dada.
Hier gibt es, ebenfalls sehr günstig, Falafel und Schawarma. Für alle die, wie ich, nicht wussten was Schawarma ist, hier der Wikipedia-Eintrag: http://de.wikipedia.org/wiki/Schawarma
Schmeckt wirklich sehr lecker und ist für 5€ definitiv ein Schnäppchen.
In der nahe des Restaurants entdeckten wir die Cocktailbar Bellini. Hier kann man vor 21 Uhr aus einer riesigen Auswahl an Cocktails einen für 4,50€ trinken. Die Barkeeper sind sehr professionell und jeder unserer Cocktails war richtig gut.
Sonntag ging es nach dem Frühstück nach Prenzlauer Berg.
Hier findet fast jedes Wochenende der Flohmarkt am Mauerpark statt. Dort gibt es nahezu alles, was das Sammlerherz begehrt. Außerdem kann man auch hier multikulturell essen.
Nach dem Flohmarkt ging es dann zu "Kauf dich Glücklich"
Waffelnessen!!!
Danach hieß es für mich leider bald schon wieder den Heimweg anzutreten, weil ich gleich weiter nach Venedig fahre.
Mein Wochenende in Berlin war auf jeden Fall super schön und ich möchte mich dafür bei meinen drei Besten bedanken. Mit ihnen wird es einfach nie langweilig!
Zum Abschluss noch ein kleiner Widmungssong mit vielen Erinnerungen: