Ich hasse Abschiede.
Aber schon wieder muss ich "Auf Wiedersehen" sagen.
Fast ein Jahr habe ich in Clermont-Ferrand, der Auvergne, Frankreich verbracht und das Land und die Leute in mein Herz geschlossen.
Viele begleiten mich weiter, weil wir zusammen auch nächstes Semester in Regensburg studieren werden. Aber nun mal nicht alle.
Es ist ein harter Abschied, weil ich nicht weiß, wann ich wieder nach Clermont komme.
Auch wenn wir uns wiedersehen, wird sich doch alles verändern. Die heiße WG wird es so leider nicht mehr geben. Die Uni, die Stadt, das Stills (unser Stamm-Irish Pub).. das alles bleibt in Clermont.
Es war ein gutes Jahr. Ein Jahr voller Erlebnisse und Erinnerungen, die ich mit mir trage. Ich würde diese Erfahrung auf keinen Fall mehr missen wollen.
Nun bleibt mir nichts mehr übrig als Merci zu sagen.
"Merci beaucoup, Clermont. Tu vas me manquer."
Und weiter geht mein Weg, Ziel: Unbekannt.
Mittwoch, 27. Mai 2015
Freitag, 22. Mai 2015
Mes 12 Hotspots à Bordeaux et dans ses alentours...
Die letzten drei Tage verbrachte ich mit Jule und Anna in Bordeaux und dessen Umgebung. In diesem Post fasse ich die Highlights unseres Trips für euch zusammen.
1. La Tour Pey- Berland
Von der Spitze dieses Turms hat man den besten Blick über die Stadt. Man kann nur hoffen, dass einem auf Treppe des engen Turms niemand entgegen kommt, weil es dann noch enger wird. Die Treppen nimmt man aber für die Aussicht gerne in Kauf.
2. La Grosse Cloche
Dieses Tor mit seiner großen Glocke ist sehr beeindruckend und passt wunderbar in das Stadtbild von Bordeaux.
3. La place de la Victoire avec les tortues
Von der großen Shoppingstraße Sainte Catherine gelangt man auf die Place de la Victoire, wo zwei Schildkröten aus Bronze die Weinkultur Bordeaux's symbolieren sollen.
4. La Rue Saint James
In dieser Gasse, die von der Grosse Cloche aus in die Innenstadt führt, findet sich alles für Sammler- und Käuferherzen. Von kulinarischen Spezialitäten, über Kruschelläden ist wirklich alles dabei und mit garantierter Exklusivitätsgarantie.
5. Le café "The Breakfast Club"
In diesem Kaffee kann man sich mitten in Bordeaux nach London träumen. Kommt dann noch ein englischsprachiger Surferboy mit zuckersüßem Hund herein, ist der Traum perfekt. Die Preise des Cafés sind für Studenten auch erschwinglich und die Betreiberin ist äußerst sympatisch.
6. La Rue du Loup et ses friperies
Hier finden sich vor allem für Mädchenherzen viele Klamotten. Vor allem im Chamade bin ich mehr als fündig geworden, aber auch in den zwei anderen Läden der Gasse findet man viele Schnäppchen.
7. La Place de la Bourse et le Miroir d'Eau
Wer in Bordeaux ist, darf natürlich den berühmten Miroir d'Eau nicht verpassen. Besonders schön spiegelt sich die Kulisse des Place de la Bourse abends, weil man dann die ganzen, schönen Lichter der Stadt in doppelter Ausführung sieht.
8. Les Quartiers Saint Michel et Saint Pierre
In diesen alten Viertel der Stadt kann man durch Gässchen bummeln oder in einer der unzähligen Bars den berühmten Wein aus Bordeaux trinken.
9. Le Jardin Public
Bordeaux ist generell eine grüne Stadt, die sogar auf den Tramschienen Rasen anbaut. Besonders intensives Grün findet man im großen Jardin Public, wo man mitten in der Stadt die Vögel zwitschern hört und sich entspannen kann.
10. Les Canelés
Die Gebäckspezialität kann man in jeder Bäckerei Bordeauxs probieren. Eine Meinung kann man sich wirklich nur selber machen, weil die Geschmäcker hier wirklich verschieden sind.
11. L'Utopia
Das Kino, das in einer umgebauten Kirche sogar gute, deutsche Filme ("Das Labyrinth des Schweigens") zeigt. Sehr alternativ, aber genau deshalb absolut sehenswert.
12. La Dune du Pilat
Das absolute Highlight! Weniger als 1h30min von Bordeaux entfernt, findet man ein kleines Stückchen Wüste zwischen dichtem Wald und dem Atlantik. Mit dem Zug fuhren wir nach Arcachon, einem Ferienort, dessen Strand ebenfalls sehenswert ist. Danach ging es mit einem Bus in 20 Minuten bis zur Düne. Barfuß im warmen Sand, mit der Meeresbrise in den Haaren stapften wir durch den Sand der endlosen Wüstenlandschaft. Auf 117m Höhe kann man 3 Kilometer auf dieser Düne spazieren. Die damit größte Sanddüne Europas ist mein persönliches Highlight dieses Trips, trotz des Sonnenbrands, den ich mir beim Besuch geholt habe.
1. La Tour Pey- Berland
Von der Spitze dieses Turms hat man den besten Blick über die Stadt. Man kann nur hoffen, dass einem auf Treppe des engen Turms niemand entgegen kommt, weil es dann noch enger wird. Die Treppen nimmt man aber für die Aussicht gerne in Kauf.
2. La Grosse Cloche
Dieses Tor mit seiner großen Glocke ist sehr beeindruckend und passt wunderbar in das Stadtbild von Bordeaux.
3. La place de la Victoire avec les tortues
Von der großen Shoppingstraße Sainte Catherine gelangt man auf die Place de la Victoire, wo zwei Schildkröten aus Bronze die Weinkultur Bordeaux's symbolieren sollen.
4. La Rue Saint James
In dieser Gasse, die von der Grosse Cloche aus in die Innenstadt führt, findet sich alles für Sammler- und Käuferherzen. Von kulinarischen Spezialitäten, über Kruschelläden ist wirklich alles dabei und mit garantierter Exklusivitätsgarantie.
5. Le café "The Breakfast Club"
In diesem Kaffee kann man sich mitten in Bordeaux nach London träumen. Kommt dann noch ein englischsprachiger Surferboy mit zuckersüßem Hund herein, ist der Traum perfekt. Die Preise des Cafés sind für Studenten auch erschwinglich und die Betreiberin ist äußerst sympatisch.
6. La Rue du Loup et ses friperies
Hier finden sich vor allem für Mädchenherzen viele Klamotten. Vor allem im Chamade bin ich mehr als fündig geworden, aber auch in den zwei anderen Läden der Gasse findet man viele Schnäppchen.
7. La Place de la Bourse et le Miroir d'Eau
Wer in Bordeaux ist, darf natürlich den berühmten Miroir d'Eau nicht verpassen. Besonders schön spiegelt sich die Kulisse des Place de la Bourse abends, weil man dann die ganzen, schönen Lichter der Stadt in doppelter Ausführung sieht.
8. Les Quartiers Saint Michel et Saint Pierre
In diesen alten Viertel der Stadt kann man durch Gässchen bummeln oder in einer der unzähligen Bars den berühmten Wein aus Bordeaux trinken.
9. Le Jardin Public
Bordeaux ist generell eine grüne Stadt, die sogar auf den Tramschienen Rasen anbaut. Besonders intensives Grün findet man im großen Jardin Public, wo man mitten in der Stadt die Vögel zwitschern hört und sich entspannen kann.
10. Les Canelés
Die Gebäckspezialität kann man in jeder Bäckerei Bordeauxs probieren. Eine Meinung kann man sich wirklich nur selber machen, weil die Geschmäcker hier wirklich verschieden sind.
11. L'Utopia
Das Kino, das in einer umgebauten Kirche sogar gute, deutsche Filme ("Das Labyrinth des Schweigens") zeigt. Sehr alternativ, aber genau deshalb absolut sehenswert.
12. La Dune du Pilat
Das absolute Highlight! Weniger als 1h30min von Bordeaux entfernt, findet man ein kleines Stückchen Wüste zwischen dichtem Wald und dem Atlantik. Mit dem Zug fuhren wir nach Arcachon, einem Ferienort, dessen Strand ebenfalls sehenswert ist. Danach ging es mit einem Bus in 20 Minuten bis zur Düne. Barfuß im warmen Sand, mit der Meeresbrise in den Haaren stapften wir durch den Sand der endlosen Wüstenlandschaft. Auf 117m Höhe kann man 3 Kilometer auf dieser Düne spazieren. Die damit größte Sanddüne Europas ist mein persönliches Highlight dieses Trips, trotz des Sonnenbrands, den ich mir beim Besuch geholt habe.
Montag, 18. Mai 2015
Je vole...
Ich fliege.
Ich verlasse den Boden unter mir und hebe ab.
Das ist die große Freiheit.
Nein, ich spreche nicht von Liebe oder dem Einfluss harter Drogen. Ich spreche vom Paragliding.
Heute verwirklichten wir uns als letztes, großes WG-Ereignis in Frankreich einen gemeinsamen Traum und zwar vom Puy-de-Dôme aus mit dem Paraglider zu starten und die wunderschöne Region, die Puys, Clermont-Ferrand, das alles einmal von ganz weit oben zu sehen.
Vor dem Start wurde mir dann doch ein bisschen mulmig, aber dann ging alles ganz schnell und mein Begleiter François war ein echter Profi, bei dem ich mich trotz seiner mangelnden Körpergröße sehr sicher fühlte.
Natürlich ist Paragliden ein teurer Spaß, aber der halbstündige Flug bei besten Bedingungen (blauer Himmel, ziemlich starker Wind) war jeden Cent der 72€ (für Studenten) wert.
Sogar eine kleine Actioneinlage in Form von Abwertskreiseln durften wir mitmachen.
Ein krönender Abschluss für das beste Jahr mit meinen liebsten WG-Mädels.
Ich verlasse den Boden unter mir und hebe ab.
Das ist die große Freiheit.
Nein, ich spreche nicht von Liebe oder dem Einfluss harter Drogen. Ich spreche vom Paragliding.
Heute verwirklichten wir uns als letztes, großes WG-Ereignis in Frankreich einen gemeinsamen Traum und zwar vom Puy-de-Dôme aus mit dem Paraglider zu starten und die wunderschöne Region, die Puys, Clermont-Ferrand, das alles einmal von ganz weit oben zu sehen.
Vor dem Start wurde mir dann doch ein bisschen mulmig, aber dann ging alles ganz schnell und mein Begleiter François war ein echter Profi, bei dem ich mich trotz seiner mangelnden Körpergröße sehr sicher fühlte.
Natürlich ist Paragliden ein teurer Spaß, aber der halbstündige Flug bei besten Bedingungen (blauer Himmel, ziemlich starker Wind) war jeden Cent der 72€ (für Studenten) wert.
Sogar eine kleine Actioneinlage in Form von Abwertskreiseln durften wir mitmachen.
Ein krönender Abschluss für das beste Jahr mit meinen liebsten WG-Mädels.
Sonntag, 17. Mai 2015
Le Pariou...
Heute, nachdem wir alle Prüfungen und die darauffolgenden Partys hinter uns gebracht hatten, beschlossen die, neuerdings rothaarige, Marie und ich, dass es mal wieder Zeit für eine Wanderung war.
Das Ziel war der Puy de Pariou, der zwar weniger bekannt, aber nicht weniger schön ist als der Puy-de-Dôme. Das Besondere am Pariou ist, dass er einen sehr ausgeprägten Krater hat, in dem Marie und ich nach dem Aufstieg dann gemütlich picknickten.
Mit einer Navette kommt man in weniger als einer halben Stunde von Clermont-Ferrand zum Fuße des Puy-de-Dôme und von dort gingen wir in eineinhalb Stunden den nicht sehr steilen Pfad hinauf. Der Ausblick über die Landschaft, die anderen Puys und all die bunten Schirme der Paraglider, die durch die Luft schwebten, war wirklich einmalig schön.
Für den Abstieg nahmen wir einen sehr ländlichen, historischen Pfad Richtung Chamalières, auf dem schon die alten Römer vegetierten.
Wie schon in meinem vorherigen Post über die Auvergne kann ich nur nochmal wiederholen wie schön ich diese Region finde.
Sie ist auf jeden Fall einen Besuch wert!
Mittwoch, 13. Mai 2015
La dernière fête...
Nein, ich habe dem Feiern nicht für immer abgeschworen. Obwohl ich am Tag nach unserer letzten WG-Party in Frankreich dem Alkohol abschwören wollte.
Das Motto, passend zur Endzeitstimmung: The Happy End.
Wir wollten, dass unsere Gäste, als ihre Lieblings-Filmhelden verkleidet, mit uns zusammen diesem Jahr in Frankreich ein filmreifes Ende verliehen.
Nach dieser gelungenen Party mit so vielen Ikonen der Filmgeschichte rückt nun das Ende in Clermont-Ferrand immer näher. Nur noch eine einzige, schreckliche Prüfung steht ins Haus und nur noch eine einzige Woche, in der noch so einiges erlebt werden muss.
Die legendäre Party können wir hiermit von unserer Liste streichen. Die Bilder sind definitiv oscar-tauglich.
Meine WG legte mit Marie als Holly Golightly aus Breakfast at Tiffany's, Jule als zauberhafter Tinkerbell, Cathi als hochschwangerer Juno und mir als haariger Baby aus Dirty Dancing (sogar mit Wassermelone ausgestattet) schon gut vor. Den Oscar für das Beste Kostüm sahnte aber die Crew vom Traumschiff Surprise ab, die nicht nur mit Outfit, sonder auch mit Performance überzeugte. Dich gefolgt von einem originalgetreuen Black Swan und den vier Mädels aus der Wisteria Lane, den Desperate Housewives. Aber auch die anderen Kostüme konnten sich sehen lassen.
Das Motto, passend zur Endzeitstimmung: The Happy End.
Wir wollten, dass unsere Gäste, als ihre Lieblings-Filmhelden verkleidet, mit uns zusammen diesem Jahr in Frankreich ein filmreifes Ende verliehen.
Nach dieser gelungenen Party mit so vielen Ikonen der Filmgeschichte rückt nun das Ende in Clermont-Ferrand immer näher. Nur noch eine einzige, schreckliche Prüfung steht ins Haus und nur noch eine einzige Woche, in der noch so einiges erlebt werden muss.
Die legendäre Party können wir hiermit von unserer Liste streichen. Die Bilder sind definitiv oscar-tauglich.
Meine WG legte mit Marie als Holly Golightly aus Breakfast at Tiffany's, Jule als zauberhafter Tinkerbell, Cathi als hochschwangerer Juno und mir als haariger Baby aus Dirty Dancing (sogar mit Wassermelone ausgestattet) schon gut vor. Den Oscar für das Beste Kostüm sahnte aber die Crew vom Traumschiff Surprise ab, die nicht nur mit Outfit, sonder auch mit Performance überzeugte. Dich gefolgt von einem originalgetreuen Black Swan und den vier Mädels aus der Wisteria Lane, den Desperate Housewives. Aber auch die anderen Kostüme konnten sich sehen lassen.
Sonntag, 10. Mai 2015
Ma belle Auvergne...
Die Auvergne ist die Region, in der ich für fast ein Jahr leben durfte. Auvergne, das heißt Vulkanlandschaft, Natur, Seen, unendliches Grün, Thermalbäder, Vulkanstein, Kühe.
Weil ich leider kein Auto besitze, habe ich viel zu wenig von dieser Landschaft und dem Charme dieser Region in der Mitte Frankreichs gesehen.
Gestern ging meine WG, dank einer unheimlich sympatischen Mitfahrgelegenheitsbekanntschaft, auf Entdeckungsreise in der Auvergne.
Zuerst fuhren wir mit dem Zug nach Riom, was nur 10min von Clermont entfernt ist. Bevor Clermont-Ferrand die Hauptstadt der Auvergne wurde, war Riom der Hauptsitz und der Ort, wo die Reichen und Schönen (der Adel, der König) ihre Ferien verbrachten. Sogar Jeanne d'Arc machte auf ihrer Befreiungsreise nach Orléans Halt in Riom und hinterließ einen Brief, den man sich im Hôtel de Ville noch heute ansehen kann.
Riom hat ein wunderschönes, historisches Zentrum mit teilweise sehr prunkvollen Fassaden.
Die Tour de l'Horloge kann für nur 1€ bestiegen werden und die Aussicht ist das Geld definitiv wert.
Weiter ging es nach Châtel-Guyon, einem kleinen Städtchen neben Riom. Hier besichtigten wir die relativ modern gestaltete Kirche und genossen erneut die Aussicht vom Kirchhügel. In der Hauptstraße, der Avenue Baraduc, ließen wir uns in einem Café die Sonne aufs Gemüt scheinen und schlenderten anschließend noch durch den Parc Thermal am Fuße des imposanten Hôtel Continental.
Von der Besitzerin des Cafés hatten wir den Tipp für einen See ganz in der Nähe bekommen, den wir bei passendem Wetter natürlich auch noch sehen wollten. Der Gour de Tazenat ist nur 20km nördlich von Châtel-Guyon idyllisch in der Natur gelegen. Er ist umringt von Bäumen, Wiesen und Felsen. Auf der Fahrt dorthin kann man das Château de Chazeron, kleine Häuschen im Grünen und Kühe bewundern. Am See gönnten wir uns ein Päuschen in der Sonne, tauchten unsere Füße ins kühle Nass und genossen die Schönheit der Umgebung.
Dieser Tag hat uns nochmal die Vorzüge dieser Region vor Augen geführt, bevor es morgen wieder mit Prüfungen weitergeht. Diese geliebte Prüfungsphase ist auch der Grund für die Dürre in meiner Bloglandschaft. Am nächsten Freitag ist sie dann aber endgültig überstanden und ihr werdet wieder öfter von mir hören, denn es stehen große Ereignisse an.
Ihr könnt euch, so wie ich, darauf freuen.
Weil ich leider kein Auto besitze, habe ich viel zu wenig von dieser Landschaft und dem Charme dieser Region in der Mitte Frankreichs gesehen.
Gestern ging meine WG, dank einer unheimlich sympatischen Mitfahrgelegenheitsbekanntschaft, auf Entdeckungsreise in der Auvergne.
Zuerst fuhren wir mit dem Zug nach Riom, was nur 10min von Clermont entfernt ist. Bevor Clermont-Ferrand die Hauptstadt der Auvergne wurde, war Riom der Hauptsitz und der Ort, wo die Reichen und Schönen (der Adel, der König) ihre Ferien verbrachten. Sogar Jeanne d'Arc machte auf ihrer Befreiungsreise nach Orléans Halt in Riom und hinterließ einen Brief, den man sich im Hôtel de Ville noch heute ansehen kann.
Riom hat ein wunderschönes, historisches Zentrum mit teilweise sehr prunkvollen Fassaden.
Die Tour de l'Horloge kann für nur 1€ bestiegen werden und die Aussicht ist das Geld definitiv wert.
Weiter ging es nach Châtel-Guyon, einem kleinen Städtchen neben Riom. Hier besichtigten wir die relativ modern gestaltete Kirche und genossen erneut die Aussicht vom Kirchhügel. In der Hauptstraße, der Avenue Baraduc, ließen wir uns in einem Café die Sonne aufs Gemüt scheinen und schlenderten anschließend noch durch den Parc Thermal am Fuße des imposanten Hôtel Continental.
Von der Besitzerin des Cafés hatten wir den Tipp für einen See ganz in der Nähe bekommen, den wir bei passendem Wetter natürlich auch noch sehen wollten. Der Gour de Tazenat ist nur 20km nördlich von Châtel-Guyon idyllisch in der Natur gelegen. Er ist umringt von Bäumen, Wiesen und Felsen. Auf der Fahrt dorthin kann man das Château de Chazeron, kleine Häuschen im Grünen und Kühe bewundern. Am See gönnten wir uns ein Päuschen in der Sonne, tauchten unsere Füße ins kühle Nass und genossen die Schönheit der Umgebung.
Dieser Tag hat uns nochmal die Vorzüge dieser Region vor Augen geführt, bevor es morgen wieder mit Prüfungen weitergeht. Diese geliebte Prüfungsphase ist auch der Grund für die Dürre in meiner Bloglandschaft. Am nächsten Freitag ist sie dann aber endgültig überstanden und ihr werdet wieder öfter von mir hören, denn es stehen große Ereignisse an.
Ihr könnt euch, so wie ich, darauf freuen.
| Saint-Amable de Riom von der Tour de l'Horloge |
| Saint-Amable |
Dienstag, 21. April 2015
La vie en bleu azur...
Letzten Freitag haben unsere wohlverdienten Ferien begonnen
und meine Mitbewohnerin Jule (chez-mlle-jules.blogspot.com) und mich zog es schon wieder in
den Süden. Zuerst nach Montpellier und danach zu unserer Freundin Ramona an die Côte d’Azur.
Mit Mitfahrgelegenheit brauchten wir 3,5 Stunden nach
Montpellier, wo wir zuerst einmal unsere Koffer bei unserem AirBnB abgaben. Die
Wohnung war sehr schön und perfekt gelegen, leider nur sehr dreckig. Wir
entschieden schnell, dass wir dort wohl nicht duschen würden. Für eine Nacht
war das schon mal ok.
Dann ging es mit der Stadterkundung los. Wir starteten am
Place de la Comédie, der so eine Art Zentrum von Montpellier ist. Von dort aus
führte es uns über die Esplanade Charles de Gaulle, mit einem kurzen Abstecher
im Jardin du Champs de Mars hin zum Maison des Relations Internationales Nelson Mandela, das wir
uns vor allem wegen seinem idyllischen Garten genauer anschauten. Im Garten
wurden wir zwei Grazien prompt von einem älteren Herrn dazu eingeladen, eine
Photographieausstellung im Maison anzusehen. Wir bewunderten die gelungenen
Werke, fühlten uns dann aber schnell fehl am Platz, weil alle Anwesenden Gäste
sich gegenseitig kannten und wir nur einsam in der Ecke standen.
Wir setzten also unsere Tour durch die Gassen der Altstadt
von Montpellier fort.
Die Stadt erinnerte uns sehr an Regensburg. Montpellier ist
die Studentenstadt schlechthin in Frankreich. Das merkten wir zum einen daran, dass überall junge Leute zusammen in
Cafés oder Bars saßen und zum anderen daran, dass die Cafés preiswert und
teilweise sehr alternativ waren. Es gab sogar vegetarische Lokale, was in
Frankreich wirklich eine Seltenheit ist. Auch Cafés, wie wir sie aus Regensburg
kennen und lieben, findet man nur selten im Rest von Frankreich. Die meisten Cafés
sind gleichzeitig Brasserien oder Bars und verbreiten leider nicht diese angenehme
Kaffeeklatschstimmung.
In Montpellier fanden wir genau diese Stimmung auf jedem der
vielen, kleinen Plätze, die sich wie Oasen in einer Wüste aus süßen Gässchen
auftun. Auf diesem Wege fanden wir das Château d'Eau, das Aquädukt Saint-Clerment oder den botanischen Garten Jardin des plantes.
Aber auch das Nachtleben von Montpellier kann sich sehen lassen. In der Bar Cubanito starteten wir unseren Abend zu Latino-Rhythmen und (schlecht-)englischen Lebensweisheiten. Weiter zogen wir ins Al Andaluz, wo wir uns das Angebot von 1/2 l Mojito für 5€ nicht entgehen ließen. Mit unseren neugefundenen Freunden ging es dann noch ins Panama, wo wir den Abend ebenfalls zu heißen Rhythmen tanzend ausklingen ließen.
Unsere Aufenthalt in Montpellier hatte sich echt gelohnt und wir sind froh dieses Abstecher gemacht zu haben.
Die Straße, die es uns besonders angetan hatte, die Rue de la Fontaine, mit ihren süßen Restaurants (wie das "La Prairie Mimosa") und den geschmackvollen Second-Hand-Läden.
Der Bürgermeister von Montpellier, Philippe Saurel, hat den Charme seiner Stadt, wie ich finde, treffend zusammengefasst:
Am Abend waren wir bei einem Kommilitonen von Ramona zum Grillen eingeladen. Von seinem Haus in den Bergen von Nizza konnten wir den Sonnenuntergang bewundern und ein gutes Essen genießen.
Aber auch das Nachtleben von Montpellier kann sich sehen lassen. In der Bar Cubanito starteten wir unseren Abend zu Latino-Rhythmen und (schlecht-)englischen Lebensweisheiten. Weiter zogen wir ins Al Andaluz, wo wir uns das Angebot von 1/2 l Mojito für 5€ nicht entgehen ließen. Mit unseren neugefundenen Freunden ging es dann noch ins Panama, wo wir den Abend ebenfalls zu heißen Rhythmen tanzend ausklingen ließen.
Unsere Aufenthalt in Montpellier hatte sich echt gelohnt und wir sind froh dieses Abstecher gemacht zu haben.
Die Straße, die es uns besonders angetan hatte, die Rue de la Fontaine, mit ihren süßen Restaurants (wie das "La Prairie Mimosa") und den geschmackvollen Second-Hand-Läden.
Der Bürgermeister von Montpellier, Philippe Saurel, hat den Charme seiner Stadt, wie ich finde, treffend zusammengefasst:
"Montpellier:
Südfrankreich, Stadt mit Kulturschätzen aus vergangenen und modernen Zeiten, Mediterraner Knotenpunkt, ein außergewöhnliches Reiseziel mit Charakter, ein Ort der Begegnungen, des Wissens und der Leidenschaft."
Samstag verließen wir das schöne Montpellier auch schon wieder und begaben uns mit Mitfahrgelegenheit Richtung Nizza. Unser Fahrer Jéremie, der selbst aus dem Norden Frankreichs stammte, kannte sich in seiner Wahlheimat in der Nähe der Parfumhauptstadt Grasse hervorragend aus und bat uns an, uns die Gegend zu zeigen. Am Ende der Fahrt hatten wir eine Tour für Mittwoch vereinbart.
Bei Ramona angekommen, fielen wir nach einem kurzen, gesprächsreichen Abendessen schnell ins Bett.
Sonntags schauten wir uns Nizza an: den Strand, den Markt in der Altstadt, die Basilique-Cathédrale Saint- Réparate, den Hafen und den Park du Château, von wo man eine traumhafte Aussicht über die Gegend hat.
Auch kulinarisch verwöhnten wir uns mit Socca (einer Kichererbsen-Spezialität aus Nizza) und Gelato von Fenocchio, wo es 300 Eissorten zum probieren gibt (darunter: Bier, Rose, Tomate-Basilikum und Nutella). Den Tag ließen wir ganz entspannt mit einer Flasche weißem und süßem Wein am Strand ausklingen.
Montag zogen Jule und ich dann auf eigene Faust los. Ziel: Monaco. Glücklicherweise gibt es die Ligne d'Azur, einen Bus, der einen entlang der Côte d'Azur überall hinbringt für 1,50€/Fahrt. Nach 45 min turbulenter Busfahrt kamen wir in Monaco an und fühlten uns prompt von den Enge und Überladenheit des zweitkleinsten Staats der Welt erschlagen. Wir hatten noch nie so viele Hochhäuser zusammengequetscht gesehen.
Erstmal besichtigten wir die Festung des Vieux Monaco, das leicht erhöht liegt. Pünktlich zur Wachablösung standen wir vor dem Palais, in dem Albert, Charlène und die Zwillinge hausieren. Das Scenario, das wir dort zu sehen bekamen, war eher belustigend. Nachdem wir ein bisschen die Aussicht im Jardin Saint-Martin genossen hatten und die Cathédrale, in der Grace Kelly und Fürst Rainer geheiratet hatten, suchten wir uns ein halbwegs preiswertes Restaurant zum Mittagessen. Nachmittags schlenderten wir noch durch den Jardin exotique von Monaco, der die 3,80€ Eintritt (für Studenten) mehr als wert ist und in dessen Grotte wir aus dem Staunen nicht mehr herauskamen.
| Grotte im Jardin Exotique |
Dienstag machten wir uns extra früh auf den Weg zum Bahnhof. Wieder hatten wir viel vor. Wir wollten Cannes und die Insel Sainte-Marguerite sehen.
Mit einer Stunde unbegründeter Verspätung kamen wir in Cannes an, sahen aber zuerst nicht sehr viel von der Stadt, weil wir uns beeilen mussten, unser Boot zur Insel zu erwischen.
Die Insel ist sehr grün, das Meer ist türkis-blau und der Himmel war wolkenlos. Wir besichtigten die Festung Fort Royal, wo der sagenumwobene Mann mit der Eisernen Maske im Gefängnis saß. Dann schlenderten wir noch ein bisschen am Strand entlang und entspannten am Meer. Zurück in Cannes, wollten wir die historische Seite der Stadt entdecken, also Kirche und Burg. Das "Alte Cannes" steht im starken Gegensatz zur modernen Stadt, in deren Mitte der Filmpalast, von Einheimischen liebevoll "Bunker" genannt, prunkt. Die Filmfestspiele von Cannes starten dieses Jahr am 12. Mai und sogar mein Lieblingsschauspieler und Traummann Ryan Gosling war letztens Jahr dort. Nach dem Sightseeing wollten wir noch ein bisschen Bummeln gehen. Die Shopping-Straße für die großen Geldbeutel (La Croisette) ist klar von der für den eher kleineren Geldbeutel (Rue d'Antibes) getrennt. In der Letzteren wurden wir schon eher fündig, zum Beispiel
bei Pull&Bear und Co.
Mittwoch hatten wir dann unser Rendez-vous mit Jéremie in Grasse, welches wegen interkultureller Verständigungsschwierigkeiten beinahe geplatzt wäre. Wir fuhren wieder mit dem Bus, der diesmal sogar so brav fuhr, dass ich ein Nickerchen machen konnte. In Grasse schauten wir uns erstmal das Musée International de la Parfumerie an. Der Eintritt ist für Studenten 2€ und lohnt sich schon wegen der hervorragenden Sanitäranlagen. Das Museum ist gut strukturiert und führt den Besucher durch die Geschichte des Parfums, von den alten Ägyptern bis hin zu Coco Chanel und Christan Dior. Es gibt interaktive Elemente, wo man Düfte erkennen oder vergleichen muss und eher theoretische Teile, wo die Parfumherstellung erklärt wird oder man etwas über die Geschichte des Museumsgebäudes erfährt.
Nach dem eineinhalb-stündigen Besuch gingen wir noch über den Grasser Markt und schaut uns die Parfümerie Fragonard an, die in Grasse ein richtiges Monopol hat. Es gibt nicht nur Parfum sondern auch Mode für jung und alt und Einrichtungsgegenstände.
Anschließend trafen wir uns mit Jéremie zum Pizzaessen. Wir luden ihn ein und er versprach uns eine außergewöhnliche Tour, die man so von keiner Touristentourorganisation bekommt. Er hielt, was er versprach. Zuerst zeigte er uns sein Zuhause, wo uns vor allem der Garten sehr beeindruckte. Dann führte er uns in den Wald, wo uns schon ein bisschen mulmig wurde, doch dann standen wir vor einer gigantischen Brückenruine, die während des Zweiten Weltkriegs von Résitance-Kämpfern zerstört wurde, um den Deutschen den Zugang zu ihrer Region zu verhindern. Dieser Ort ist völlig in Vergessenheit geraten und auch im Internet finde ich nichts darüber. Uns wird er aber für immer im Gedächtnis bleiben. Dann fuhren wir in die Berge über Cabris nach Gourdon, dann nach Tourrettes sur Loup, an Saint Paul de Vence vorbei, über Cagnes sur Mer wieder nach Nizza. Vor allem Gourdon, ein mittelalterliches Bergdorf mit eigener, parfümierter Quelle, hat es uns besonders angetan. Auf diesem Ausflug entdeckten wir eine völlig andere Seite der Côte d'Azur, die nicht von Touristen überlaufen ist oder von Reichen zugebaut wurde. Hier leben die richtigen Franzosen mit ihren Schafen, hier kann man relativ günstig Essen gehen, hier findet man noch unvermarktete Naturschätze und sogar den Weg ins Paradies.
Vorerst sind meine Urlaube im Süden Frankreichs erstmal beendet. Diese Woche mache ich mal wieder Urlaub in der Heimat. Nächste Woche beginnen schon die Prüfungen in Clermont und in einem Monat verlasse ich Clermont-Ferrand endgültig. Bis dahin heißt es YOLO, unsere To-Do-Liste muss abgearbeitet werden und das Leben in Frankreich muss nochmal so richtig genossen werden.
Die Insel ist sehr grün, das Meer ist türkis-blau und der Himmel war wolkenlos. Wir besichtigten die Festung Fort Royal, wo der sagenumwobene Mann mit der Eisernen Maske im Gefängnis saß. Dann schlenderten wir noch ein bisschen am Strand entlang und entspannten am Meer. Zurück in Cannes, wollten wir die historische Seite der Stadt entdecken, also Kirche und Burg. Das "Alte Cannes" steht im starken Gegensatz zur modernen Stadt, in deren Mitte der Filmpalast, von Einheimischen liebevoll "Bunker" genannt, prunkt. Die Filmfestspiele von Cannes starten dieses Jahr am 12. Mai und sogar mein Lieblingsschauspieler und Traummann Ryan Gosling war letztens Jahr dort. Nach dem Sightseeing wollten wir noch ein bisschen Bummeln gehen. Die Shopping-Straße für die großen Geldbeutel (La Croisette) ist klar von der für den eher kleineren Geldbeutel (Rue d'Antibes) getrennt. In der Letzteren wurden wir schon eher fündig, zum Beispiel
bei Pull&Bear und Co.
Mittwoch hatten wir dann unser Rendez-vous mit Jéremie in Grasse, welches wegen interkultureller Verständigungsschwierigkeiten beinahe geplatzt wäre. Wir fuhren wieder mit dem Bus, der diesmal sogar so brav fuhr, dass ich ein Nickerchen machen konnte. In Grasse schauten wir uns erstmal das Musée International de la Parfumerie an. Der Eintritt ist für Studenten 2€ und lohnt sich schon wegen der hervorragenden Sanitäranlagen. Das Museum ist gut strukturiert und führt den Besucher durch die Geschichte des Parfums, von den alten Ägyptern bis hin zu Coco Chanel und Christan Dior. Es gibt interaktive Elemente, wo man Düfte erkennen oder vergleichen muss und eher theoretische Teile, wo die Parfumherstellung erklärt wird oder man etwas über die Geschichte des Museumsgebäudes erfährt.
Nach dem eineinhalb-stündigen Besuch gingen wir noch über den Grasser Markt und schaut uns die Parfümerie Fragonard an, die in Grasse ein richtiges Monopol hat. Es gibt nicht nur Parfum sondern auch Mode für jung und alt und Einrichtungsgegenstände.
Anschließend trafen wir uns mit Jéremie zum Pizzaessen. Wir luden ihn ein und er versprach uns eine außergewöhnliche Tour, die man so von keiner Touristentourorganisation bekommt. Er hielt, was er versprach. Zuerst zeigte er uns sein Zuhause, wo uns vor allem der Garten sehr beeindruckte. Dann führte er uns in den Wald, wo uns schon ein bisschen mulmig wurde, doch dann standen wir vor einer gigantischen Brückenruine, die während des Zweiten Weltkriegs von Résitance-Kämpfern zerstört wurde, um den Deutschen den Zugang zu ihrer Region zu verhindern. Dieser Ort ist völlig in Vergessenheit geraten und auch im Internet finde ich nichts darüber. Uns wird er aber für immer im Gedächtnis bleiben. Dann fuhren wir in die Berge über Cabris nach Gourdon, dann nach Tourrettes sur Loup, an Saint Paul de Vence vorbei, über Cagnes sur Mer wieder nach Nizza. Vor allem Gourdon, ein mittelalterliches Bergdorf mit eigener, parfümierter Quelle, hat es uns besonders angetan. Auf diesem Ausflug entdeckten wir eine völlig andere Seite der Côte d'Azur, die nicht von Touristen überlaufen ist oder von Reichen zugebaut wurde. Hier leben die richtigen Franzosen mit ihren Schafen, hier kann man relativ günstig Essen gehen, hier findet man noch unvermarktete Naturschätze und sogar den Weg ins Paradies.
An unserem letzten Tag an der Côte d'Azur zeigte sich zum ersten Mal nicht schon morgens die Sonne. Generell war es viel frischer als an den vergangenen Tagen. Perfekte Bedingungen für eine Wandertour. Auf den Spuren den deutschen Philosophen Friedrich Nietzsche ging es den steilen Weg zum Bergdorf Eze hinauf. Entlang des Weges, den man idealerweise mit Wanderschuhe bestreitet, den wir aber auch mit Chucks überstanden haben, findet man immer wieder Tafeln mit Zitaten Nietzsches aus seinem Werk "Also sprach Zarathustra". Teile davon soll er auf diesem Weg geschrieben haben und auch die Wanderer die nach ihm diesen Weg bestreiten, nehmen seine Worte auf ihrem Pfad mit. Nachdem wir nach 1,5 Stunden Anstieg mit hochroten Köpfen oben ankamen, waren wir schon sehr stolz auf uns. Von den meisten Faulen, die das Auto auf der Fahrstraße genommen hatten, wurden wir zwar missbilligend beäugt, von allen Leidensgenossen mit ebenfalls roten Wangen jedoch aufmunternd angelächelt.
Pünktlich als wir oben waren, zeigte sich dann doch noch die Sonne und wir genossen die Aussicht. Eze ist ein kleines Künstlerdorf, wo es außer Ateliers nur Hotels, Restaurants und Souvenirläden gibt. Es war zum Glück nicht sehr überlaufen und so konnten wir entspannt durch die Gässchen laufen.
Eigentlich hatten wir noch einen Sprung ins Meer geplant, aber weil es nach dem Abstieg sogar das Regnen anfing, wurde dieses Erlebnis auf unseren nächsten Côte d'Azur-Besuch verschoben.
Wir kommen wieder!
Vielen Dank nochmal an Ramona für ihre Gastfreundschaft trotz Unistress. Es war wirklich schön dich zu sehen und dein Leben in Nizza mitzuerleben.Vorerst sind meine Urlaube im Süden Frankreichs erstmal beendet. Diese Woche mache ich mal wieder Urlaub in der Heimat. Nächste Woche beginnen schon die Prüfungen in Clermont und in einem Monat verlasse ich Clermont-Ferrand endgültig. Bis dahin heißt es YOLO, unsere To-Do-Liste muss abgearbeitet werden und das Leben in Frankreich muss nochmal so richtig genossen werden.
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